Diese Frage stellte Christian Henner-Fehr als Blogparade. Ein guter Einstieg ins Thema ist nach wie vor dieses Video:

Okay, ist jetzt auch schon wieder ein Jahr alt und außerdem auf den amerikanischen Markt zugeschnitten, fragen wir doch mal für Deutschland:

1. Warum sollte meine Firma Social Media nutzen?

Wenn man nicht gerade in der Nuklearforschung tätig ist, kommt man egal ob in Deutschland, Amerika oder Indien schnell zu dem Schluss, dass auf Facebook, Youtube, Twitter & Co. sehr viele und immer mehr Menschen (Marketing-Deutsch: die Zielgruppe) unterwegs sind. Die haben es zwar nicht so sehr mit marktschreierischer Werbung, drücken aber doch ganz gerne mal das „Gefällt mir“ oder verlinken einen witzigen Artikel weiter. Mithilfe von Social Media kann man sich also direkt mit den Leuten unterhalten, die man für sich / die gute Sache / den besten Schokoriegel der Welt (;-) gewinnen will. Im besten Fall macht man sie sogar zu Brand Ambassadors.

Das klappt aber nur, wenn man eine gute Antwort auf die nächste Frage hat:

2. Was hat meine Firma denn (Spannendes) zu erzählen?

In meinen Augen haben alle etwas zu erzählen, das für irgendjemand wirklich interessant ist – von diesem Phänomen lebt das Web: es verbindet Menschen, die suchen, mit Menschen, die etwas anbieten. Informationen zu Katzen, Kettensägen oder Käsekuchen: es ist für alle etwas dabei. Wenn man eine bestimmte Gruppe erreichen will, kommt es darauf an, die für sie passenden Inhalte zu finden. Dazu gehört, dass man sich in seine potenziellen Leser und damit Kunden, hineindenkt: nach was suchen sie, was brauchen sie (siehe dazu z.B. den aktuellen Relaunch von Coca Cola oder auch Schwarzkopf)? Daraus ergeben sich sehr schnell die richtigen Geschichten, die man nun noch ansprechend aufbereiten muss. Was ist die meistverkaufte Tageszeitung Deutschlands? … Soll heißen: eine menschliche Note ist wichtig im Sinne von „wer schreibt denn hier, wer reagiert auf Fragen“ (nicht der Klatsch und Tratsch über die Büronachbarn) und Bilder helfen auch meistens mehr als eine reine Textwüste; auch die Fähigkeit, eine schlagkräftige Überschrift zu texten ist nicht von Nachteil, die restlichen Verkaufsschlager besagter Zeitung (außer sie passen zur Firma) kann man dann auch getrost vergessen. Neben dem richtigen Ton sind auch die geeigneten Kanäle von entscheidender Bedeutung für Erfolg oder Misserfolg der Mission „Social Media“.

 3. Welche Kanäle sind die Richtigen?

Social Media Map Conversation Prism 2012

Es gibt unendlich viele Kanäle und daher auch mehrere Modelle. Eines besagt: ich habe einen Knotenpunkt (ein Hub) wie ein Blog, auf das ich Inhalte einstelle und von dort auf so viele andere Kanäle wie möglich weiter streue; das andere versucht, die relevantesten Kommunikationswege herauszufiltern und dann spezifische Inhalte für sie zu erstellen.

Meine Empfehlung: wer bloggt sollte auch twittern. Lieber weniger Channels, dafür gute Inhalte. Und lieber bloggen als einfach nur eine Facebook-Fanpage erstellen. Der Blog ist meine Domain, Facebook ist ein Unternehmen, das andere Interessen verfolgt – und im Zweifelsfall mal kurz am Algorithmus schraubt und vorbei ist es mit der Sichtbarkeit und der großen Community.

 4. Wer machts?

Bevor man zum Chef geht, sollte man auch diese Frage beantworten können. Nicht nur Chefs müssen eventuell von Social Media überzeugt werden – oft sind es auch die Mitarbeiter, die das Neue scheuen oder Angst vor zusätzlicher Arbeit haben…

 5. Was verlangt man vom Chef?

Vertrauen, Zeit und den Willen, Gewinn nicht nur in der Anzahl neuer Verkäufe zu messen… (mehr dazu auch bei meinen ehemaligen Chefs von Vioworld 😉

 

 

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