Was macht man eigentlich, wenn einem plötzlich sprichwörtlich der Boden unter den Füßen weggezogen werden soll? Der Boden, unter dem Kohle liegt, die – entgegen Versprechungen zur Wende – nun doch abgebaut werden soll, Privatwirtschaft, Konzern, Arbeitsplätze usw.

Vor über fünf Jahren starteten Filmemacher Peter Benedix und Kameramann Andreas Albrecht* die Begleitung der Menschen in drei brandenburgischen Orten, die 2017 der Kohle zuliebe zerstört werden sollen. Daraus entstand der Dokumentarfilm „Heimat auf Zeit“, den die beiden nun fortsetzen wollen:

Der Kinodokumentarfilm Brückenjahre soll das Spannungsfeld Umsiedlung, Energie und Arbeit durch den Energieträger Braunkohle beleuchten. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängers „Heimat auf Zeit“. Fünf Jahre zwischen Hoffen und Bangen, eine aufwühlende Gegenwart und eine unsichere Zukunft bilden das Gerüst für einen persönlichen, mutigen aber vor allem objektiven Film von einem polarisierenden Reizthema unserer gegenwärtigen Gesellschaft.

Knapp drei Jahre vor der Umsiedlung ist nun auf einmal nichts mehr sicher: wird Vattenfall wirklich Kohle abbauen, oder zieht sich der Konzern komplett zurück? Und was bedeutet das für die Region?

Ein sehr sehr spannendes Projekt, das Unterstützer braucht! Die beiden haben mit ihrem Team auf startnext eine Crowdfunding-Kampagne gestartet – wer noch nach sinnvollen Weihnachtsgeschenken sucht: wie wäre es z.B. mit der Renaturierung eines vom Kohleabbau verwüsteten Landstrichs (Prämie für 100 Euro Unterstützung) uvm.!

*Andreas Albrecht unterstützt uns beim wilden Dutzend schon seit einigen Jahren. Er hat für uns die Interviews mit unseren IllustratorInnen konzipiert und umgesetzt, und den Film „Adele sucht Johan von Riepenbreuch“ für uns gedreht. Wir drücken ihm alle Daumen für die Brückenjahre!!!

 

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