Heute Abend ist sie wieder live in Berlin, und ich freue mich wahnsinnig, dass ich eine Karte fürs Konzert in der Kulturbrauerei habe, weil ich nicht nur ihre Musik sehr mag, sondern auch ihre Performances – und ihre Einstellung zu Kunst, Internet und was es heißt, ein Künstler zu sein. Diesen Vortrag hat sie im Mai vor einer Klasse von Literaturstudenten gehalten, und er enthält (in meinen Augen) alles, was man dazu sagen kann. Ein paar Zitate habe ich rausgeholt, es lohnt sich aber unbedingt, das Video ganz anzusehen:

Being an artist: connect the dots –  and share

„Connect the dots“, die du gesammelt hast, mach es, stell es online und lade deine Freunde in deine Dachkammer ein.

„Being an artist may be an embarassing pain in the ass“

„the impulse to connect the dots and to share, this urge, that’s what makes you an artist“

„Picasso said something that every child is an artist and the problem is to remain one once you grow up.“

„The age of the independent social artist, which this age is becoming, the question is what about Elliot Smith, what about PJ Harvey, what about the shy and introvert artist?“

„It is sort of the wild west down there on the marketplace of the internet right now and carrying your fragile new-born artwork, … through the stalls can be agonizing.“

Find your fans

If I knew 250.000 people would read it (Gedicht über den Boston-Marathon Attentäter), I would have written something so much better. But if I had written something so much better, I wouldn’t have written it, if you get what I mean. It belonged to its moment: first thought, best thought, out, done. With the internet you do not get to choose.“

How to find an audience?

„But once you share your art and it resonates with someone it’s no longer about you, it’s about everybody.“

„How art becomes being about everybody just through the act of being shared“

Es wird kleiner und nischiger. Die Party findet auf dem Dachboden (des Künstlers) statt, mit den Fans, die den Kühlschrank füllen, für die Tinte sorgen usw. Künstler müssen sich fragen, ob sie damit leben können, dass sie keine offizielle Bestätigung von einem Verleger, einer Zeitung usw. bekommen.

via openculture

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